awareness - achtsamkeit

Unser Gehirn verändert sich andauernd, wie auch unsere Gedanken, unsere Innenwelt. Dies liegt in der Natur und wir können es nicht ändern. Nur mit großem Aufwand können wir uns von unseren stetigen Gedanken distanzieren und zur Ruhe kommen.

 

Unser Gehirn arbeitet wie unser Kreislauf – selbständig und ohne unseren direkten Einfluss. Nur mit dem Unterschied, dass unser Gehirn auch einen Großteil unseres Denkens und somit Handelns steuert.

 

"Das einzig beständige ist der Wandel" (I Ging)

Eine zentrale Aufgabe unseres Gehirns ist es, überlebensrelevante Erfahrungen (Herdplatte = Gefahr) verlässlich und jederzeit abrufbar zu speichern. Diese haben logischerweise eine höhere Bedeutung für uns und unser Gehirn als die positiven Erlebnisse. Verständlich wird durch diese von der Natur vorgegebene Priorisierung, warum wir oft nur die Gefahren des Lebens sehen. Analog unserem Kreislaufsystem, können wir die stete Arbeit unseres Gehirns und dessen lebenswichtige Priorisierung nur schwer beeinflussen.

Dennoch haben wir die Möglichkeit, den Input für unser Gehirn zu steuern. Durch bewussten Umgang mit uns selbst. Richten wir zum Beispiel unsere Aufmerksamkeit (awareness) auf etwas für uns Positives, hat dies nachhaltige Bedeutung für unser Gehirn und somit unser Denken.

 

Über die „erfahrungsabhängige Neuroplastizität“ unseres Gehirns gestalten wir dieses mit und erlangen wir innere Ruhe, Stärke und somit mehr Selbstvertrauen. Positiver Input sorgt für ein inneres Gleichgewicht mit den abgespeicherten Gefahren und Ängsten.

Wer nun bewusst das Gute sucht, leugnet nicht das Schlechte. Es kommt darauf an, mit welchem Focus wir die Welt betrachten. Wenn wir damit beginnen, die Welt nicht mehr nur in Positiv und Negativ zu unterteilen, und damit beginnen, schmerzhaften, verletzenden Ereignissen einen positiven Sinn zu verleihen hilft uns das, unseren Geist zu entstressen, um entspannter und widerstandsfähiger zu werden.

 

Das erkennen von positiven Aspekten in negativen Ereignissen wird in der Wissenschaft als "Umdeutung" bezeichnet und hilft uns, besser mit ihnen zurechtzukommen. Es hilft uns dabei die Welt als ganzes zu sehen und anzunehmen.

Letztlich hat alles seine zwei Seiten. Wie bei einer Batterie, so braucht es für Energie stets zwei Pole. Dies zeigt der Dualismus ebenso wie das bekannte Yin-Yang-Symbol.

 

Nur die Verbindung beider Pole macht Harmonisches Leben erst möglich: Unsere gesammte Welt basiert auf dem Prinzip von Polarität und Dualismus. Denn auch die Negativerfahrungen helfen uns letztlich, besser zu (über)leben.

Insofern gilt es, in allem die beiden Seiten zu entdecken und nicht generalisierend zu bewerten – dies wäre relativ und schränkt automatisch ein. Darum ist auch nicht das positive Denken entscheidend. Es geht vielmehr darum, die Kraft des realistischen Denkens zu nutzen. Das heißt, die Welt mit all ihren Menschen und Möglichkeiten stets als die Summe zweier Seiten zu sehen und anzunehmen. Auch sich selbst.

 

Oft ist es nicht möglich, das Schlechte zu ändern, denn es ist so, wie es ist. Die einzige Möglichkeit dem Drama zu entgehen, ist die Welt so anzunehmen, wie sie ist, unsere Bewertungen über die Welt zu überprüfen, und ggf. zu überdenken. Im Wort JA liegt die Essenz des realistischen Denkens.

Durch das Annehmen von allem wie es ist, wird es uns möglich, die Welt als Ganzes zu erkennen und zu erfahren. "JA" zu sagen bedeutet, den Tatsachen ins Auge zu sehen, sich zu öffnen - und positive Erfahrungen zu gewinnen.


achtsamkeitstraining

...gibt Ihnen die Möglichkeit Ihren Geist gezielt auf positive Momente im Hier und Jetzt auszurichten, diese zu ganz wahrzunehmen und Momente des inneren Friedens zu verankern.

 

Das vollkommene Annehmen von allem was ist, nennt man im Taoismus "Wu Wei", Prinzip der absichtlichen Absichtslosigkeit.

 

Sie werden immer mehr in der Lage sein, alte Gedanken anders zu bewerten, diese zu verändern und loszulassen, um mehr Glück, Freiheit und Kreativität in Ihrem Leben zu erfahren...

achtsamkeitstraining hilft

►Wahrnehmung zu entwickeln, um einen ausgleichenden Gehirn-Input zu stärken

►realistisches Denken zu schulen und unsere Perspektiven zu wechseln

►uns selbst mehr zu erkennen und anzunehmen

►die uns gegebenen Möglichkeiten besser zu erkennen und für uns zu nutzen

 

….kurz: unsere höchst individuelle Entwicklung selbst, kreativ und aktiv zu gestalten.